
Nach dem Mauerfall mussten die Gastarbeiter wieder zurück in ihre Heimat, in der leider noch Bürgerkrieg herrschte. Sie fühlen sich mit ihren Problemen in der Heimat von ihrer Regierung alleine gelassen.
Foto: Manuel Marindze und ich vor seinem Imbissstand auf dem Markt von Xipamanine in Maputo, wo seine Frau und er “Broiler” mit Pommes verkaufen.
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Die Madgermany sind der festen Überzeugung, dass sie von ihrer Regierung beraubt wurden. Jeder, der in der DDR war, musste auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto bis zu 60 Prozent ihres Lohnes einzahlen. Dieses Geld ist nun verschwunden. Einige berichteten mir, dass sie systematisch klein gehalten werden, dass sie keine Jobs mehr bekommen, das Land nicht verlassen dürfen. Trotzdem haben sie den Mut nicht verloren, und kämpfen weiter für ihre Sache.
Foto: Angelina Rafael bei der allwöchentlichen Mittwochsdemo
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten in einem fremden Land, haben sich die Gastarbeiter gut eingelebt. Sie haben Freundschaften geschlossen. Auch hatten viele eine Beziehung aus der auch Kinder hervorgingen. Doch leider haben sie keinen Kontakt mehr zu ihnen. Viele von ihnen bedauern den abgerissenen Kontakt zu ihren Freunden aus der DDR.
Foto: Alindu Nantindo an seinem Arbeitsplatz: ein altes und zuverlässiges Mercedes-Benz Taxi
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Überall in der DDR waren die Madgermany eingesetzt. Zuerst wurde ihnen sechs Monate die deutsche Sprache beigebracht und dann bekamen sie eine kurze sechsmonatige Ausbildung. In diesem erlernten Beruf arbeiteten sie dann weitere drei Jahre in den jeweiligen Betrieben. Die meisten Gastarbeiter verlängerten ihre Verträge um weitere vier Jahre.
Foto: Alfredo Mangue beim Interview vor “deutsch-mexikanischer” Wertarbeit
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Durch Aufrufe in Zeitungen und im Radio wurden damals die Menschen in Mosambik darüber informiert, dass die DDR Arbeitskräfte sucht. Die meisten gingen für vier bis acht Jahre ins Ausland, einige blieben bis zum Mauerfall.
Foto: Juma Madeira beim Interview auf dem Platz vor der “Zentrale”
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Alfredo Mangue erklärt kurz und knapp woher der Name Madgerman kommt.
Foto: die “Zentrale” der Madgermanes in Maputo, das Toilettenhäuschen auf dem Praça da Liberdade. Die Bank davor ist das Büro…
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